Hochgebirgstouren

Reisen ins Hochgebirge (über 3000 Meter) sind wundervolle Erlebnisse, wenn man ein paar Ratschläge beachtet. Touristen und Reisende im Hochgebirge gehen aber oft aus Unwissenheit unnötige Risiken ein. Das Schlagwort hier heißt Höhenkrankheit.

Vorsorge:

Die Höhenkrankheit kann nicht mit absoluter Sicherheit verhindert werden,aber mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen,ist die Wahrscheinlichkeit deutlich zu verringern. Sie sollten sich aber gut vorbereiten und für eine gute Ausdauerleistung sorgen.

Schon bei der Planung der Aufstiegsroute sollten Sie beachten, dass Sie nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag einplanen.

Desweiteren kann es sehr hilfreich sein, zur Eingewöhnung eine Woche auf etwa 3 000 m zu bleiben, und dann erst langsam weiterzusteigen. Durch langsame (!) Gewöhnung an die Höhe, d. h. "richtige Höhentaktik", werden schwere Zwischenfälle vermieden.

Die Höhenkrankheit ist ein besonderes Risiko für Reisende in Eile!

Was ist die Höhenkrankheit ?

Akute milde Höhenkrankheit: Sie ist häufig (bei ca. 30 % der Bergwanderer über 3 000 m) und wird ausgelöst durch "höhentaktische Fehler" bei der Höhenanpassung wie Überanstrengung und Eile beim Aufstieg, Alkohol, Flüssigkeitsdefizit durch Schwitzen, auch Infekte und Schlafmittel verschlimmern den Verlauf.

Allgemeine Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Schwäche, Sehstörungen und psychiatrische Störungen wie Kritiklosigkeit, Überaktivität, vernunftwidriges Verhalten werden oft noch toleriert, sind aber besonders gefährlich da sie schwere Bergunfälle auslösen.

Auch ohne Unfall fördert der weitere Anstieg unter Beschwerden die Verschlimmerung des Zustandes.

Dann beginnt häufig die manifeste schwere Höhenkrankheit: Wasser lagert sich in Lunge und/oder Gehirn ein und führt zu lebensbedrohlicher Situation: Lungen- und/oder Hirnödem. Nur schnelle Therapie durch raschen Abtransport unter 2 500 m Höhe, Sauerstoff und Medikamente können helfen.

Lassen Sie sich daher vor der Gebirgstour beraten !